Modulplatinen
Modulplatinen, auch modulare Leiterplatten genannt, sind Baugruppen, bei denen eine zentrale Basisplatine durch austauschbare oder ergänzende Modulplatinen erweitert wird. Jedes Modul implementiert eine spezifische Funktionseinheit, etwa Signalkonditionierung, Datenausgabe, Leistungstransfer, Sensorik oder Kommunikation. Die Module werden über standardisierte Schnittstellen oder Backplane-Verbindungen miteinander verbunden, wodurch das Gesamtsystem flexibel auf Anforderungen angepasst wird.
Typische Architekturen bestehen aus einer Carrier- bzw. Basisplatine, auf der eine oder mehrere Steckverbindungen vorgesehen sind,
Zu den Vorteilen zählen größere Entwicklungs- und Änderungsflexibilität, geringere Gesamtkosten bei Variantenvielfalt, erleichterte Wartung und einfache
Wichtige Entwurfsaspekte betreffen Kompatibilität und Standardisierung der Schnittstellen, Stromversorgung und Wärmeabführung, Signalqualität und Störunempfindlichkeit. Anwendungen erfordern
Modulplatinen stehen im Spannungsfeld zwischen Flexibilität und Systemkomplexität gegenüber monolithischen Leiterplatten. Sie ermöglichen maßgeschneiderte Systeme durch