Mindestpreisrichtlinien
Mindestpreisrichtlinien sind empfohlene, nicht-bindende Preisuntergrenzen, die von Regierungen oder Branchenverbänden festgelegt werden, um sicherzustellen, dass bestimmte Produkte oder Dienstleistungen nicht unter einem festgelegten Preisniveau verkauft werden. Sie unterscheiden sich damit von verbindlichen Preisbindungen, die rechtlich durchsetzbar sind.
Sie dienen dem Schutz von Produzenten vor Preisverfall, der Stabilisierung von Märkten und der Sicherung nachhaltiger
In der Praxis können Mindestpreisrichtlinien freiwillig von Verbänden oder Brancheninitiativen festgelegt oder durch staatliche Vorgaben in
Zu den typischen Anwendungsbereichen gehören Landwirtschaft und Agrarhandel, Grundnahrungsmittel sowie bestimmte Konsumgüterindustrien. Vorteile sind eine stabilere
Rechtlich gilt: Unverbindliche Richtlinien fallen meist unter wettbewerbsrechtliche Spielräume und sind grundsätzlich zulässig, während verbindliche Preisbindungen