LiveServiceModelle
LiveServiceModelle bezeichnen Geschäfts- und Betriebsmodelle, bei denen Produkte oder Dienste auch nach dem initialen Markteintritt kontinuierlich gepflegt, erweitert und monetarisiert werden. Im Gegensatz zu klassischen Einmalverkäufen zielt ein Live-Service darauf ab, Nutzer über längere Zeit an das Angebot zu binden und wiederkehrende Einnahmen zu generieren. Typische Elemente sind regelmäßige Updates und Inhalte, Events, Rollouts neuer Funktionen sowie verschiedene Monetarisierungsformen wie Abonnements, Mikrokäufe oder Premium-Services. Telemetrie und Nutzungsdaten unterstützen Priorisierung, Optimierung der Benutzererfahrung und Entscheidungen zur Ressourcenplanung.
Zu den Kernmerkmalen gehören eine geplante Release- oder Content-Kadenz, Live-Operations (Monitoring, Incident-Management, Kapazitätssteuerung), kundenorientierte Supportstrukturen sowie
Anwendungsfelder liegen vor allem in digitalen Produkten: Computerspiele, Software-Plattformen, Streaming- oder SaaS-Dienste. In der Spielebranche ist
Vorteile sind stabilere Umsätze, stärkere Kundenbindung und schnelleres Lernen aus Nutzungsdaten. Herausforderungen umfassen Kostenkontrolle, Qualitätsmanagement bei
In der Praxis variiert das Modell je nach Branche und Produktgröße; es erfordert Investitionen in Infrastruktur,