Immunvermittelte
Immunvermittelte Reaktionen bezeichnen Prozesse im Immunsystem, bei denen Abwehrmechanismen gegen körpereigene oder fremde Strukturen aktiviert werden, die normalerweise keine Immunantwort auslösen sollten. Diese Reaktionen spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen, allergischen Erkrankungen und bestimmten Formen von Gewebeabstoßungen nach Transplantationen.
Immunvermittelte Reaktionen lassen sich grob in zwei Hauptkategorien unterteilen: humoral vermittelte und zellvermittelte Immunantworten. Humoral vermittelte
Zellvermittelte Immunantworten hingegen werden hauptsächlich von T-Zellen, insbesondere von zytotoxischen T-Zellen (CD8+) und helper T-Zellen (CD4+),
Immunvermittelte Reaktionen können auch bei Transplantationen auftreten, wenn das Immunsystem des Empfängers Spendergewebe als fremd erkennt
Die genaue Regulation dieser Reaktionen ist komplex und erfordert ein präzises Gleichgewicht, um Schädigungen des eigenen