Hautverätzung
Hautverätzung bezeichnet eine chemische Verätzung der Haut durch Kontakt mit aggressiven Substanzen wie Säuren, Basen (Laugen) oder Lösungsmitteln. Die Schädigung reicht von oberflächlichen Rötungen bis zu tiefen Gewebeschäden. Der Verlauf hängt von Konzentration, Einwirkdauer, der betroffenen Fläche und dem Hautzustand ab. Alkalische Substanzen dringen oft tiefer in das Gewebe ein als saure Substanzen.
Ursachen sind häufig industrielle Reinigungsmittel, starke Säuren oder Basen sowie Lösungsmittel. Auch Vergiftungen durch Pflanzensäfte oder
Typische Symptome sind Brennen, Rötung, Schwellung und Schmerz. Blasenbildung, Hautrisse oder tiefe Defekte können folgen. Bei
Sofortmaßnahmen: Die betroffene Hautstelle gründlich mit fließendem Wasser spülen, mindestens 15 bis 20 Minuten. Kontaminierte Kleidung
Behandlung: Anschließende medizinische Versorgung umfasst Reinigung, Debridement und Abdeckung der Wunde. Schmerz- und Infektionsprophylaxe, ggf. Tetanusimpfung
Prognose und Prävention: Die Heilung hängt von Tiefe und Ausmaß ab; bei richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen ist die