Hautschuppung
Hautschuppung bezeichnet das sichtbare Abblättern oder Ablösen der Hornschicht der Haut in Form von Schuppen. Sie kann lokal auftreten, beispielsweise auf der Kopfhaut, im Gesicht, an Ellbogen oder Knien, oder generalized auftreten. Ursache und Ausprägung sind vielschichtig und reichen von harmlosen Trockenheitserscheinungen bis zu entzündlichen Hauterkrankungen oder Infektionen.
Zu den häufigen Ursachen zählen entzündliche Dermatosen wie Psoriasis (Schuppenflechte) und atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis, Ichthyosis
Die Entstehung beruht meist auf einer gestörten Desquamation oder einer erhöhten Hauterneuerung, wodurch abgestorbene Hornzellen an
Diagnostik erfolgt überwiegend klinisch. Zur Abklärung können KOH-Untersuchung auf Pilze, Wood-Lamp-Untersuchung, Pilzkultur oder ggf. Hautbiopsie eingesetzt
Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung. Allgemein helfen regelmäßige Hautpflege und Feuchtigkeitszufuhr. Keratolytika wie Salicylsäure, Milchsäure
In vielen Fällen lässt sich Hautschuppung gut kontrollieren; bei chronischen Erkrankungen ist langfristige Hautpflege oft erforderlich.