HandoverStrategien
HandoverStrategien bezeichnen die Gesamtheit der Verfahren und Kriterien, die in Mobilfunknetzen, WLAN-Systemen und anderen drahtlosen Netzwerken eingesetzt werden, um eine Verbindung nahtlos von einem Zugriffsbereich auf einen anderen zu übertragen, wenn sich ein Endgerät oder Nutzer bewegt oder die Netzwerklast sich ändert. Ziel ist es, Unterbrechungen zu vermeiden, die Qualität der Verbindung zu erhalten und die Ressourcennutzung zu optimieren.
Grundtypen umfassen hard handover (Bruch vor Aufbau) und soft oder make-before-break (Aufbau einer neuen Verbindung, bevor
Entscheidungskriterien umfassen Messwerte wie RSSI, RSRP, SINR, Throughput, Latenz und Freigaberessourcen; zusätzlich QoS-Anforderungen, Lastzustand der Nachbarzellen
Typischer Ablauf umfasst das Sammeln von Messberichten des Endgeräts, die Auswahl einer Zielzelle, Kontext- und Sicherheitsübertragung,
Herausforderungen beinhalten Signalisierungsaufwand, Latenz, Fehlersituationen wie Ping-Pong, overly aggressive Triggern und ungenaue Messwerte. Der Trend in
Siehe auch Mobility Management, Cell Reselect, Inter-Radio Access Technology (IRAT).