Hallprinzip
Das Hallprinzip bezeichnet die Erzeugung einer transversal zur Stromrichtung gemessenen Spannung in einem Leiter oder Halbleiter, der von einem Magnetfeld durchsetzt wird. Durch die Lorentzkraft verschieben sich die Träger seitlich, sodass sich eine Gleichgewichtshaltung einstellt und eine Hall-Spannung entsteht. Diese Hall-Spannung lässt sich verwenden, um das Magnetfeld, die Feldstärke oder die Anzahl der Träger zu bestimmen.
Theoretischer Hintergrund ist der Hall-Effekt. Der Hall-Wert hängt von der Trägerdichte und der Ladungsträgerart ab. In
Anwendungen umfassen Halbleiter- und Hall-Sensoren, die used zur Messung von Magnetfeldern, Abständen, Drehzahlen oder kleinen Magnetströmen
Materialien und Bauformen variieren: Typische Hall-Platten bestehen aus Halbleitermaterialien wie Silizium, Galliumarsenid oder sonstigen Legierungen; sie
Das Hallprinzip ist benannt nach Edwin Hall, der den Effekt 1879 entdeckte. Es bildet die Grundlage moderner