Entwicklungsmodellen
Entwicklungsmodelle bezeichnen theoretische Rahmungen, die beschreiben, wie sich ein System oder eine Gruppe von Akteuren über die Zeit hinweg entwickelt. Sie legen typischerweise Strukturen wie Entwicklungsstufen oder -zyklen, relevante Variablen und deren Wechselwirkungen fest. Ziel ist es, Phasen von Veränderung zu erklären, zu prognostizieren oder konkrete Handlungsoptionen abzuleiten. Entwicklungsmodelle können beschreibend (deskriptiv) oder handlungsleitend (prädiktiv bzw. normativ) wirken und in unterschiedlichen Disziplinen angewendet werden.
Im Bereich der Psychologie, Pädagogik und Sozialwissenschaften gehören Modelle wie Piagets Stufen der kognitiven Entwicklung, Eriksons
Typische Merkmale eines Entwicklungsmodells sind eine zeitliche Dimension, strukturierte Phasen oder Zyklen, erhobene Variablen sowie Annahmen
Bei der Anwendung sollte der Zweck des Modells im Vordergrund stehen: Welche Fragen sollen beantwortet werden,