Endanwenderbedürfnissen
Endanwenderbedürfnisse bezeichnen die Anforderungen, Erwartungen und Präferenzen der Personen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung direkt nutzen. Sie markieren den zentralen Bezugspunkt für Design, Entwicklung und Bewertung und unterscheiden sich von Stakeholder- oder Geschäftszielen, die primär organisatorische oder kommerzielle Interessen widerspiegeln.
Zur Identifikation werden systematische Nutzungs- und Kontextstudien eingesetzt: Interviews, Beobachtungen, Contextual Inquiry, Umfragen, Tagebuchstudien; daraus entstehen
Zur Priorisierung werden Methoden wie das Kano-Modell, MoSCoW oder Priorisierungsmatrizen genutzt, um funktionale Must-haves von Nice-to-haves
Messgrößen für Zufriedenheit und Erfolg umfassen Task Completion Rate, Bearbeitungszeit, Fehlerraten, Zufriedenheit, SUS oder NPS.
Herausforderungen ergeben sich aus der Diversität der Nutzer, variierenden Nutzungskontexten, Barrierefreiheitserfordernissen, Datenschutzaspekten sowie sich wandelnden Bedürfnissen
In Praxisbeispielen finden sich Endanwenderbedürfnisse in Software, Hardware, Dienstleistungen und öffentlichen Angeboten, wo eine enge Verzahnung