Brandschutzwiderstand
Brandschutzwiderstand bezeichnet die Fähigkeit von Bauteilen oder Baugruppen, im Brandfall eine definierte Zeitspanne ihre wesentlichen Funktionen zu behalten. Dazu zählen Tragfähigkeit und Stabilität, die Begrenzung des Hitzeübertragungsvorgangs sowie der Schutz benachbarter Räume vor Feuer und Rauch. Ziel ist es, Räume zu sichern, Flucht- und Rettungswege freizuhalten und die Ausbreitung eines Brandereignisses zu verlangsamen.
Die Bestimmung des Brandschutzwiderstands erfolgt durch standardisierte Prüf- und Einstufungsverfahren. In Europa basiert die Klassifikation auf
Typische Bauteile, die einen Brandschutzwiderstand erhalten können, sind Wand- und Deckenkonstruktionen, Türen, Tore, Fußböden sowie Durchlässe
Wichtige Einflussgrößen auf den Brandschutzwiderstand sind Materialqualität, Bauausführung, Dämmstoffe, Verbindungen, Fugen und Durchdringungen. Konstruktiver Brandschutz umfasst