Auswahlmethoden
Auswahlmethoden umfassen Verfahren, mit denen aus einer Grundgesamtheit Elemente ausgewählt werden, um Erkenntnisse zu gewinnen, Entscheidungen zu treffen oder Prozesse zu steuern. Sie spielen in Wissenschaft, Markt- und Sozialforschung, Personalwesen sowie der Qualitätskontrolle eine zentrale Rolle. Entscheidend sind Repräsentativität, Kosten und Validität der Ergebnisse.
Die Methoden lassen sich grob in probabilistische (wahrscheinlichkeitbasierte) und nicht-probabilistische Verfahren unterteilen. Bei probabilistischen Verfahren ist
Zu den probabilistischen Methoden gehören einfache Zufallsauswahl, systematische Zufallsauswahl, geschichtete Stichproben (Stratifizierung), Klumpenstichproben (Cluster) und mehrstufige
Nicht-probabilistische Verfahren umfassen Gelegenheitsstichproben (Bequemlichkeitsstichproben), Quotenstichproben und zielgerichtete (purposive) Auswahl, teilweise auch Schneeballstichproben. Sie sind flexibel
Anwendungsfelder umfassen wissenschaftliche Studien, Markt- und Sozialforschung, Personalwesen sowie Qualitätskontrolle durch Stichproben, etwa in der Warenprüfung.
Wichtige Qualitätsaspekte sind Stichprobengröße, Zufallsfehler, Bias-Minimierung, Transparenz der Vorgehensweise und Datenschutz. In der Praxis werden oft