Abbruchstoffe
Abbruchstoffe sind Abfälle, die bei der Demontage von Gebäuden, Infrastruktur oder anderen Bauwerken anfallen. Dazu zählen in erster Linie Materialien aus dem Abbruch wie Beton, Mauerwerk, Ziegel, Fliesen, Metalle, Holz, Kunststoffe, Glas und Boden-/Bodenbelagsmaterialien sowie ggf. kontaminierte Erde oder Bauabfälle aus Demontageprozessen. Viele Abbruchstoffe bestehen aus massiven, wiederverwertbaren Fraktionen, dennoch können sie auch gefährliche Stoffe enthalten, etwa asbesthaltige Materialien, bleihaltige Farben, Lösungsmittel, Öle oder PCB-haltige Komponenten. Asbest ist dabei ein besonders bedeutsamer Risikofaktor und erfordert spezifische Sicherheitsmaßnahmen.
Bewertung und Verwaltung: Abbruchstoffe werden oft als Bau- und Abbruchabfälle (C&D-Waste) klassifiziert. Am Abbruchort erfolgt eine
Regulatorischer Rahmen: Auf EU-Ebene regelt die Abfallrahmenrichtlinie (Waste Framework Directive) und nachfolgende Rechtsakte die Abfallbewirtschaftung mit
Umwelt- und Wirtschaftsauswirkungen: Eine sachgerechte Abbruchstoffbewirtschaftung reduziert Deponieaufkommen, schont Ressourcen und verringert Emissionen durch materialEffizienz. Anforderungen,