glenohumeralartritt
Glenohumeralartritt bezeichnet eine Arthritis des glenohumeralen Gelenks, dem Kugelgelenk der Schulter, das den Humeruskopf mit der Glenoidpfanne des Schulterblatts verbindet. Die Erkrankung kann primär degenerativ (glenohumerale Osteoarthritis) oder sekundär infolge von Verletzungen, Instabilität oder entzündlichen Erkrankungen auftreten. Hauptursachen sind primäre Osteoarthritis, posttraumatische Arthrose, Rotatorenmanschetten-Arthropathie, entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Gicht oder Psoriasis-Arthritis sowie avaskuläre Nekrose.
Klinik: Typisch sind chronische Schulterschmerzen, Verschlechterung bei Bewegungen, nächtliche Schmerzen und fortschreitende Einschränkung des aktiven und
Diagnostik: Die Diagnose stützt sich auf Anamnese, klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren. Röntgenaufnahmen in verschiedenen Projektionen
Behandlung: Anfangs zielt die Behandlung auf Schmerzlinderung und Erhaltung der Funktion. Maßnahmen umfassen physikalische Therapie, individuelle
Chirurgische Optionen umfassen Schulterarthroplastik (Hemiarthroplastik, totale Schulterarthroplastik) und bei bestimmten Situationen ein Reverser Schulterersatz. Ergebnisziele sind