Zählerführung
Zählerführung bezeichnet die systematische Verwaltung von Zählern und Zählerstandsdaten in technischen, betriebswirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Kontexten. Ziel ist Transparenz, Nachverfolgbarkeit und Genauigkeit der gemessenen Werte. Zähler können mechanisch, elektrisch oder softwarebasiert sein und dienen der Erfassung von Ereignissen, Mengen oder Messgrößen (z. B. Stückzahlen, Impulse, Zeitintervalle). Die Zählerführung umfasst das Einrichten von Zählern, die Dokumentation ihrer Eigenschaften, Kalibrierung und regelmäßige Überprüfung, sowie die Erfassung, Speicherung und ggf. Korrektur von Zählerständen.
Typische Bestandteile sind: Zählerdefinition (Name, Typ, Einheit, Messbereich), Initialisierung und Inbetriebnahme, Kalibrier- und Validierungsdaten, Protokollierung von
Anwendungsfelder reichen von der Energiewirtschaft (Verbrauchszähler, Zählerwechsel), über industrielle Prozesssteuerung bis hin zu Software- und Datenerfassungssystemen,
Sie kann Teil eines Qualitätsmanagement- oder Messwesens (Metrologie) sein und erfordert oft Einhaltung von Normen, Dokumentationspflichten