Wassersäulenmethoden
Wassersäulenmethoden bezeichnet eine Gruppe von Mess- oder Untersuchungsverfahren in Natur- und Ingenieurwissenschaften, die eine senkrechte Wassersäule nutzen, um einen definierten hydrostatischen Druck oder Druckkopf bereitzustellen. Das Grundprinzip basiert auf dem hydrostatischen Druck P = ρ g h, wobei ρ die Wassertiefe bzw. Dichte, g die Erdbeschleunigung und h die Säulenhöhe ist. Durch Variation von h lässt sich gezielt ein bekannter Druck erzeugen oder ein Druckgradient aufbauen.
Typische Aufbau- und Arbeitsformen umfassen einen Behälter mit einer vertikalen Wassersäule, die über Anschlüsse mit dem
Anwendungsgebiete reichen von Kalibrierung und Prüfung von Druck- und Durchflussmessgeräten über Filtration und Permeabilitätsuntersuchungen bis hin
Vorteile der Methode liegen in ihrer Einfachheit, Robustheit und Kosteneffizienz sowie in der guten Reproduzierbarkeit der
Siehe auch: Hydrostatik, Druckmessverfahren, Tensiometer, Porenwasseruntersuchungen.