Verwertungsgrade
Verwertungsgrade bezeichnen in der Abfall- und Ressourcenwirtschaft den Anteil eines Stoffstroms, der durch Verwertungshandlungen nutzbar gemacht wird. Dazu zählen stoffliche Verwertung (Recycling, Wiederaufbereitung) und energetische Verwertung (Energiegewinnung), sowie andere Formen der Wertschöpfung aus Abfällen. Der Verwertungsgrad wird meist als Prozentsatz angegeben und dient der Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Abfall- bzw. Ressourcenmanagementsystemen.
Unterscheidung: Stoffliche Verwertung umfasst Recycling, Wiederaufbereitung und die Rückführung von Sekundärrohstoffen in den Produktionszyklus. Energetische Verwertung
Berechnung: Verwertungsgrad = (Menge der verwerteten Stoffe, Energie oder Produkte) / (Gesamtmenge des relevanten Stoffs oder Abfallstroms) ×
Praxis und Regulierung: In Deutschland wird der Begriff Verwertung im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verwendet, um die Verwertungsleistung
Einschränkungen: Verwertungsgrade hängen von Systemgrenzen, Datenerhebung, Qualität der verwerteten Materialien und Marktbedingungen ab. Vergleichbarkeit erfordert einheitliche