Vakanzdauer
Vakanzdauer bezeichnet die Zeitspanne, in der eine Vakanz unbesetzt bleibt, typischerweise gemessen vom Zeitpunkt der Ausschreibung oder der Freigabe der Vakanz bis zum Arbeitsantritt des eingestellten Kandidaten oder dem Zeitpunkt der Annahme des Angebots. In der Personal- und Arbeitsmarktforschung dient sie als Kennzahl für Recruiting-Effizienz und Marktdynamik.
Berechnung: Die Vakanzdauer wird üblicherweise als Time to Fill gemessen: vom Datum der Requisitions-/Vakanzfreigabe bis zur
Bedeutung: Längere Vakanzdauern bedeuten potenziell höhere Kosten, Produktivitätsverluste und eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Kurze Vakanzdauern deuten oft auf
Determinanten: Arbeitsmarktsituation, Anforderungsprofil, Wettbewerb um Kandidatinnen und Kandidaten, Vergütung, Arbeitgebermarke, Suchkanäle, Vorauswahlprozesse, interne Mobilität sowie organisatorische
Maßnahmen zur Reduktion: Aufbau von Talentpools, proaktive Ansprache, Optimierung des Einstellungsprozesses, wettbewerbsfähige Vergütung, gezieltes Employer Branding,