Systemausfällen
Systemausfällen bezeichnet die Unterbrechung oder vorübergehende Störung der Verfügbarkeit von Systemen, Diensten oder Infrastrukturen, die normalerweise zuverlässig funktionieren. Sie betreffen IT-Infrastrukturen, Netzwerke, Energie- und Versorgungssysteme sowie betriebliche Prozesse. Systemausfälle können temporär oder dauerhaft, intern oder extern bedingt sein und auch grenzüberschreitende Auswirkungen haben, insbesondere bei kritischen Funktionen.
Ursachen sind vielfältig: technische Defekte wie Hardware- oder Softwareprobleme, Netzwerkausfälle, Konfigurationsfehler oder Inkompatibilitäten; menschliche Fehler; geplante
Die Auswirkungen reichen von Beeinträchtigungen bei Geschäftsprozessen, Kommunikations- und Versorgungsunterbrechungen bis hin zu wirtschaftlichen Schäden, Sicherheitsrisiken
Prävention und Störungsmanagement umfassen Risikobewertung, Redundanzen, regelmäßige Backups, Failover-Lösungen und Notfallpläne. Eine effektive Reaktion beinhaltet zeitnahe
Wiederherstellung erfolgt gemäß festgelegten Strategien zur Verfügbarkeit, oft mit Kennzahlen wie Verfügbarkeit, Ausfallzeit sowie Recovery Time
In Deutschland gelten KRITIS-Anforderungen sowie meldepflichtige Störungen in sensiblen Bereichen. Unternehmen führen zusätzlich interne Richtlinien und