Strukturstandardisierung
Strukturstandardisierung bezeichnet den Prozess, Strukturen in Informations- und Organisationssystemen einheitlich zu gestalten, um Konsistenz, Interoperabilität und Effizienz zu erhöhen. Sie umfasst Normen für Datenmodelle, Dateistrukturen, Prozesshierarchien, Bezeichnerlogik und Metadaten. In Praxis kommt sie in Bereichen wie Datenmanagement, Dokumentenlenkung, E-Commerce-Produktdaten und IT-Architektur zum Einsatz. Ziel ist es, dass unterschiedliche Systeme und Abteilungen dieselben Strukturformen verwenden, damit Daten leichter austauschbar, auffindbar und maschinenlesbar sind.
Typische Maßnahmen sind die Festlegung einheitlicher Schemata, Taxonomien, Bezeichner und Validierungsregeln; die Einführung von Referenzmodellen für
Die Vorteile liegen in verbesserter Interoperabilität, besserer Automatisierung, reduzierter Duplizierung und geringeren Integrationskosten. Sie erleichtert Wartung,
Die Umsetzung folgt typischerweise einem Analyse–Soll-Planungsprozess: Erfassen der Ist-Strukturen, Definition der Soll-Struktur, Entwicklung eines Strukturkatalogs, Migration
Strukturstandardisierung ist ein zentraler Baustein moderner Informations- und Organisationsarchitektur und unterstützt Unternehmen bei der effizienten Datenintegration