Steinbildung
Steinbildung bezeichnet die Bildung fester Ablagerungen aus gelösten Substanzen, die sich durch Auskristallisation, Nucleation oder Aggregation in Flüssigkeiten oder feuchten Umgebungen bilden. Der Begriff wird sowohl in der Medizin als auch in der Technik verwendet. In der Medizin spricht man von Steinbildung, wenn sich Steine in natürlichen Körperflüssigkeiten bilden, insbesondere im Harntrakt (Nierensteine, Harnleiter- und Blasensteine) sowie in den Gallengängen (Gallensteine). Weitere auftretende Typen können sich in anderen Organen bilden, bleiben aber medizinisch eher selten.
Die häufigsten Steintypen in der Medizin sind Calciumoxalat, Calciumphosphat, Harnsäure, Struvit (Magnesiumammoniumphosphat) und Cystin. Risikofaktoren umfassen
In technischen Systemen bezeichnet Steinbildung Skalierung oder Verkrustung in Wasserleitungen, Boilern und Wärmetauschern. Ursachen sind harte