Störsignale
Störsignale bezeichnet man in der Elektrotechnik als unerwünschte Signale, die die Übertragung, Messung oder Verarbeitung von Signalen beeinträchtigen oder verzerren. Sie können elektromagnetisch oder elektrisch bedingt sein und sowohl in Leitungen als auch drahtlos auftreten. Störsignale unterscheiden sich von dem eigentlichen Nutzsignal durch additive Störungen, Wahleinflüsse oder Verzerrungen.
Man unterscheidet Störungen oft nach Dauer und Frequenzstruktur: impulsive Störsignale (einzelne kurze Spitzen), kontinuierliche Störungen (andauernd),
Ursachen sind natürliche Quellen wie kosmische Strahlung, atmosphärische Störungen, geomagnetische Stürme oder Blitzschläge, sowie menschliche Quellen
Auswirkungen umfassen Verringerung des Signal-Rausch-Verhältnisses, Bitfehler in digitalen Systemen, Störungen von Navigation, Audio- oder Videosignalen sowie
Zur Vermeidung gehören EMC-Designprinzipien, der Einsatz von Abschirmungen, Ferriten, Filtern, Entkopplung, galvanischer Trennung und gezielter Erdung.