Servosysteme
Servosysteme, auch Servoantriebe genannt, sind geschlossene Regelkreise zur präzisen Beeinflussung einer mechanischen Last. Zielgrößen sind Position, Geschwindigkeit oder Beschleunigung. Typisch aufgebaut sind ein Regler (Stellalgorithmus), ein Stellglied (Motor), eine Sensorik zur Rückführung der Ist-Größe (Encoder, Resolver oder Potentiometer) sowie eine Leistungsstufe, die das Stellglied speist. Oft kommen zusätzlich Getriebe oder Führungen zum Einsatz, um Übersetzung und Lastmoment zu realisieren. Der Regelkreis arbeitet so, dass der Regler aus dem Unterschied zwischen Referenzwert und Istwert ein Stellsignal ableitet, das das Stellglied beeinflusst, damit der Fehler verschwindet.
Funktionsprinzip: Der Referenzwert wird mit dem Istwert verglichen; der daraus resultierende Fehler wird durch den Regler
Arten: Positionsservosysteme steuern die Lage einer Achse; Geschwindigkeits- und Drehmomentservosysteme regeln stattdessen die Geschwindigkeit bzw. das
Anwendungen finden sich in der Industrieautomation, CNC-Werkzeugmaschinen, Robotik und Präzisionsmechanik. Zentrale Leistungskennwerte sind Bandbreite, Positionierungsgenauigkeit, Auflösung