Screeningmessungen
Screeningmessungen sind Messungen, die im Rahmen von Screenings durchgeführt werden, um potenziell relevante Merkmale bei großen Populationen oder Proben zu identifizieren, ohne dass eine diagnostische Bestätigung vorliegt.
Ziel ist es, Personen oder Proben mit erhöhtem Risiko zu markieren, damit anschließend eine vertiefende Untersuchung
Anwendungsbereiche: Medizinisch dienen Screeningmessungen der Früherkennung von Erkrankungen, etwa Mammografie, Blutdruckmessungen, Bluttests oder Neugeborenen-Screenings. In der
Methodik: Typisch werden Zielgröße und Grenzwerte festgelegt, Messprotokolle standardisiert, Messgeräte kalibriert und Datenqualität sichergestellt. Auffällige Ergebnisse
Qualitätssicherung: Regelmäßige Kalibrierung, Validierungsstudien, Teilnahme an Ringversuchen und Dokumentation der Verfahren helfen, Fehlklassifikationen und Bias zu
Vorteile und Herausforderungen: Vorteile sind frühe Erkennung, Skalierbarkeit und Kostenersparnis bei großen Gruppen; Herausforderungen beinhalten Fehlerquellen
Beispiele umfassen medizinische Programme wie Brustkrebsvorsorge und Neugeborenen-Screening sowie industrielle Screeningprozesse wie NDT und Umweltüberwachungs-Screenings.