Regulierungskooperation
Regulierungskooperation bezeichnet die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen staatlichen oder privaten Akteuren mit dem Ziel, gemeinsame regulatorische Standards zu entwickeln, umzusetzen oder zu überwachen. Diese Form der Kooperation ist besonders in komplexen und globalisierten Märkten relevant, in denen einzelne Regulierungsbehörden allein oft nicht mehr ausreichend handlungsfähig sind. Durch die Kooperation können Synergien genutzt, Ressourcen effizienter eingesetzt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.
Ein zentrales Anwendungsfeld der Regulierungskooperation liegt im Bereich der Finanzmarktregulierung, etwa durch internationale Organisationen wie den
Die Regulierungskooperation kann sowohl formell, etwa durch verbindliche Abkommen oder internationale Organisationen, als auch informell, etwa
Kritisch zu sehen ist jedoch, dass eine zu starke Regulierungskooperation auch zu einer Überregulierung führen kann,