Preisnontrollierbarkeit
Preisnontrollierbarkeit bezeichnet in der Ökonomik die Eigenschaft von Preisen, sich einer gezielten Beeinflussung durch Politik, Regulierung oder zentrale Steuerungsmechanismen zu entziehen. Der Begriff wird verwendet, um die Grenzen staatlicher Preissteuerung zu beschreiben, wenn Preisbewegungen vor allem aus dezentralen Entscheidungen, Wettbewerb und globalen Märkten resultieren.
Sie entsteht durch mehrere, miteinander verknüpfte Einflussgrößen. Weltweite Rohstoff- und Energiepreise, Wechselkurse, Informationsasymmetrien, der Wettbewerb zwischen
Typische Anwendungsfelder finden sich in Energiemärkten, auf Wohnungsmärkten mit Knappheit, in globalen Arzneimittel- oder Technologielieferketten sowie
Politische Implikationen umfassen die Begrenzung der Wirksamkeit direkter Preisinterventionen. Regulierungen sollten daher zusätzlich auf Strukturreformen, Transparenz,
Siehe auch: Preisvolatilität, Preisrigidität, Regulierung, Marktversagen, Subventionen.