Peristaltikpumpen
Peristaltikpumpen sind eine Form der Positiv-Displacement-Pumpen, die Flüssigkeiten durch Verdrängen eines flexiblen Schlauchs fördern. Mehrere Rollen oder Walzen drücken den Schlauch gegen eine feste Lagerung ab, wodurch ein lokales Volumen verengt und Flüssigkeit vorwärts gedrückt wird. Die Flüssigkeit kommt ausschließlich mit dem Innenraum des Schlauchs in Kontakt, was Kontaminationen minimiert und eine hohe chemische Trägheit ermöglicht.
Funktionsprinzip: Der Rotor mit Rollen setzt den Schlauch fortlaufend unter Druck, wodurch eine sich fortbewegende Verdichtung
Eigenschaften und Vorteile: Die Pumpen arbeiten schonend, erzeugen geringe Scherkräfte und eignen sich für viskose oder
Nachteile und Anforderungen: Der Druckbereich ist von Schlauchmaterial und Wanddicke abhängig; bei weichen Schläuchen sinkt der
Anwendungen: Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Chemie, Umwelttechnik, Biotechnologie, Labore, Diagnostik sowie Dialyse- und Infusionssysteme. Durch die
Materialien und Varianten: Schläuche aus Silikon, EPDM, Viton oder PTFE; Pumpenköpfe aus Kunststoff oder Edelstahl. Tubings