P2PNetzwerke
P2P-Netzwerke (Peer-to-Peer-Netzwerke) sind verteilte Computersysteme, in denen Desktop- und Serversysteme gleichermaßen als Clients und Server auftreten. Anders als klassische Client-Server-Architekturen verfügen P2P-Netzwerke über keine zentrale Steuerung, sondern verteilen Ressourcen wie Rechenleistung, Speicher oder Dateien direkt unter den teilnehmenden, gleichberechtigten Peers. Typische Anwendungen reichen von Dateitausch über verteilte Rechenarbeiten bis hin zu Kommunikation und Inhaltsverteilung.
Aufbau und Funktionsweise: Die Kommunikation erfolgt in einem Overlay-Netzwerk, das über das zugrundeliegende Internet hinausgeht. Peers
Anwendungsbeispiele: BitTorrent ermöglicht effizienten Dateitausch großer Dateien durch Aufteilung in Teile und parallele Verteilung. Gnutella, eDonkey
Vorteile und Herausforderungen: P2P erhöht Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Bandbreitennutzung, da Ressourcen dort bereitgestellt werden, wo sie
Historie und Entwicklung: Die frühen P2P-Systeme wie Gnutella popularisierten das Modell, während Napster eine zentrale Instanz