Optionenbildung
Optionenbildung bezeichnet in der Entscheidungswissenschaft und kognitiven Psychologie den Prozess der Generierung potenzieller Handlungsalternativen während Problemlösen und Entscheidungsfindung. Sie umfasst die Bildung eines Sortiments von Optionen, die verfolgt oder abgewogen werden könnten, statt nur eine vorgegebene Wahl zu bewerten. Der Prozess wird durch Zielsetzungen, Rahmenbedingungen, vorhandenes Wissen und kognitive Verzerrungen beeinflusst und wirkt sich auf Entscheidungsqualität und Zufriedenheit aus.
In der Praxis verläuft Optionenbildung typischerweise in drei Schritten: Generierung, Ausschluss/Filterung und Bewertung. Bei der Generierung
Anwendungsfelder reichen von klinischer Entscheidungsfindung, Organisations- und Politikberatung bis hin zu innovationsorientiertem Design. Schulungen und Entscheidungshilfen,
Kritisch betrachtet ist Optionenbildung anfällig für Biases wie Verfügbarkeits- oder Ankereffekte sowie die Dominanz bekannter Optionen,