Nasenknochen
Nasenknochen, auch Nasenbeine genannt, sind zwei kleine, parallele Knochen, die die knöcherne Brücke der Nase bilden. Sie liegen im oberen Teil der Nasenregion und verbinden sich mit dem Stirnbein (Frontal) sowie dem Oberkiefer (Maxilla); in der Mittellinie sind sie durch eine Naht verbunden. Gemeinsam gestalten sie den knöchernen Nasendach und tragen wesentlich zur Form und Stabilität der äußeren Nase bei.
Anatomie und Lage: Jedes Nasenbein ist schmal und länglich. Der vordere Rand bildet die knöcherne Nasenbrücke,
Entwicklung: Die Nasenknochen entstehen überwiegend durch intramembranöse Ossifikation aus mesenchymalen Zellen neuraler Herkunft. Die Ossifikation beginnt
Funktion: Sie liefern die Struktur der äußeren Nasenbrücke, dienen als Ansatzpunkte für die Knorpelstrukturen der Nasenwand
Klinik: Frakturen der Nasenknochen gehören zu den häufigsten Gesichtsverletzungen. Typische Symptome sind plötzliche Schwellung, Schmerzen, veränderte
Variation: Nasenknochen zeigen individuelle Unterschiede in Größe, Form und Dicke; diese Merkmale variieren zwischen Populationen. Angeborene