Mitgliederschwund
Mitgliederschwund bezeichnet den Rückgang der Mitgliederzahlen einer Organisation, Vereinigung, Partei oder ähnlichen Körperschaft über einen bestimmten Zeitraum. Er betrifft sowohl formale Mitgliedschaften als auch subsidiäre Bindungen wie Fördermitglieder. Der Begriff wird häufig in Vereinen, religiösen Gemeinschaften und politischen Parteien verwendet, wo sinkende Mitgliedszahlen Auswirkungen auf Legitimation, Finanzen und Handlungsfähigkeit haben können.
Ursachen sind demografische Entwicklungen (Alterung der Bevölkerung, geringere Netto-Neuaufnahmen), veränderte Werte und Lebensstile, geringere Bereitschaft junger
Folgen sind finanzielle Engpässe (durch fallende Mitgliedsbeiträge), verringerte Ressourcen für Projekte, eingeschränkte Nachwuchs- oder Führungsnachwuchsprogramme, reduzierte
Gegenmaßnahmen umfassen gezielte Rekrutierung, bessere Mitgliederbindung, breitere Angebotspalette, Ansprache junger Zielgruppen, Flexibilisierung der Mitgliedschaft (z. B.