Flexibilisierung
Flexibilisierung bezeichnet die zunehmende Anpassungsfähigkeit von Arbeits- und Wirtschaftsstrukturen an sich wandelnde Rahmenbedingungen. Im Kerngedanken geht es darum, starre, langfristige Bindungen und Planungen zugunsten dynamischer, reagierender Systeme zu transformieren. Das Phänomen tritt auf verschiedenen Ebenen auf, etwa in der Arbeitswelt, in Produktions- und Organisationsprozessen sowie in Regulierung und Sozialleistungen.
In der Arbeitswelt äußert sich Flexibilisierung durch flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, befristete Verträge, Leiharbeit), räumliche Flexibilität
Historisch setzte sich der Trend ab den 1980er/1990er Jahren durch Globalisierung, Technisierung und Deregulierung fort. Die
Politische und soziale Antworten reichen von Tarifbindung und Mindestlöhnen über soziale Sicherungssysteme bis hin zu Konzepten