Minenabbau
Minenabbau bezeichnet die systematische Suche, Freilegung und unschädlich Machung von Minen, improvisierten Sprengkörpern und restlicher unexplodierter Munition in Konfliktgebieten, mit dem Ziel, Gefahren für Zivilpersonen zu beseitigen und landwirtschaftliche Flächen, Infrastruktur sowie Siedlungen wieder nutzbar zu machen.
Der Prozess umfasst Risikobewertung, Markierung von Minenfeldern, eigentliche Räumarbeiten sowie Nachverifikation und Dokumentation. Manuelle Räumung nutzt
Rechtlicher Rahmen: Das Ottawa-Abkommen von 1997 verbietet die Herstellung, Lagerung, Weitergabe und den Einsatz von Anti-Personen-Minen;
Herausforderungen: Die Arbeit ist gefährlich, das Gelände kann unwegsam oder kontaminiert sein; unterschiedliche Minentypen, unvorhersehbare Standorte