Lernortkooperation
Lernortkooperation bezeichnet die koordinierte Zusammenarbeit verschiedener Lernorte – insbesondere Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen und weitere Lernorte wie Kammern oder Bildungsträger – zur Gestaltung der beruflichen Ausbildung im dualen System. Ziel ist die enge Verbindung von Theorie und Praxis, eine klare Lernzielorientierung und eine transparente Lernorganisation.
Zu den zentralen Akteuren gehören der Ausbildungsbetrieb (Ausbilder, Fachkräfte), die Berufsschule (Fachunterricht, Lernfelder), die Kammern (IHK/HWK)
Durch Lernortkooperation werden Ausbildungsrahmenpläne, Rahmenlehrpläne und betriebliche Lernziele aufeinander abgestimmt. Lernfelder oder Lernmodule werden so strukturiert,
Der Rechtsrahmen ergibt sich aus dem Berufsbildungsgesetz und den Ausbildungsordnungen; Lernortkooperation wird durch die vertragliche Zusammenarbeit
Die Vorteile liegen in einer höheren Ausbildungsqualität, einer besseren Verzahnung von Theorie und Praxis und einer