Laktattoleranz
Laktattoleranz bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, erhöhte Laktatkonzentrationen im Blut während hochintensiver Belastung zu tolerieren und zu verarbeiten. Laktat entsteht überwiegend in Muskelzellen durch anaerobe Glykolyse, wenn der Energiebedarf schneller steigt als die Sauerstoffzufuhr, und geht mit Protonen einher, die zur Muskelacidose beitragen können. Die Ausprägung der Laktattoleranz hängt von Belastungsintensität, Trainingszustand und metabolischen Anpassungen ab und beeinflusst, wie lange eine Person unter hoher Belastung arbeiten kann, ohne von Laktat- und Acidoseeffekten eingeschränkt zu werden.
Mechanismen: Laktat wird in aktiven Muskeln, in der Leber (Cori-Zyklus) und im Herzmuskel oxidativ genutzt oder
Determinanten: Trainingszustand, Muskelfasertypen, Ernährungsfaktoren und Alter beeinflussen die Laktattoleranz. Regelmäßiges Ausdauertraining und Intervalltraining erhöhen die Fähigkeit,
Messung und Bedeutung: Laktattoleranz wird oft indirekt über Belastungsprofil und Blutlaktatwerte bei konstanter oder steigender Belastung