Laienbeteiligung
Laienbeteiligung bezeichnet die Einbindung von Laien, also Nicht-Experten, in Entscheidungsprozesse, Planungen oder Bewertungen in Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Technik, Gesundheit und Umwelt. Ziel ist es, fachliche Sichtweisen um breite Bürgerperspektiven zu ergänzen, die Legitimation von Entscheidungen zu erhöhen und die Praktikabilität politischer Vorhaben zu verbessern.
Typische Anwendungsfelder sind die öffentliche Entscheidungsfindung (Bürgerforen, Bürgerversammlungen, Bürgerräte), Stadt- und Raumplanung, Umwelt- und Risikomanagement, Wissenschafts-
Vorteile sind erhöhte demokratische Legitimation, größere Relevanz der Ergebnisse, breitere Repräsentation verschiedener Lebenslagen und frühzeitige Erkennung
Rechtlich variiert die Ausgestaltung stark nach Land und Verwaltungsniveau. Laienbeteiligung ist häufig beratender Natur und kann
Beispiele finden sich etwa in Irland mit Citizens’ Assemblies zu Verfassungsfragen, in Schottland mit dem Climate