Isothermenexperimente
Isothermenexperimente sind experimentelle Verfahren zur Bestimmung von Isothermen, also der Beziehung zwischen der adsorbierten Menge eines Gases oder einer Flüssigkeit und dem Druck bzw. der Konzentration bei konstanter Temperatur. Sie dienen der Charakterisierung poröser Materialien, Oberflächenstrukturen und der Eignung von Stoffen als Adsorbentien oder Katalysatoren. Typische Anwendungsfelder finden sich in der Umwelttechnik, der Chemie, der Verfahrenstechnik und der Materialforschung.
Aufbau und gängige Verfahren: Isothermenexperimente lassen sich in statische (gravimetrische oder volumenbasierte) und in dynamische Ansätze
Modellierung und Auswertung: Zur Anpassung der experimentellen Isothermen kommen Modelle wie Langmuir, Freundlich, Langmuir-Freundlich oder der
Durchführung und Qualität: Wichtige Arbeitsschritte sind Probenvorbereitung und Entgasung, präzise Temperaturkontrolle, Kalibrierung der Sensorik sowie Korrekturen
Anwendungen und Bedeutung: Isothermen liefern Kennzahlen wie Oberflächenbereich, Porengrößenverteilung und Adsorptionskapazität, die in der Entwicklung von