Holzstaub
Holzstaub bezeichnet feine Partikel, die bei der Verarbeitung von Holz entstehen, etwa beim Sägen, Hobeln, Schleifen, Drehen oder Fräsen. Er besteht vorwiegend aus Zellulose, Lignin und Holzharzen, wobei der Gehaltsmix von Baumart, Feuchte und Verarbeitung abhängt. Die Staubpartikel umfassen inhalable und respirable Größenfraktionen; Letztere können tief in die Lunge gelangen und gesundheitliche Auswirkungen verursachen.
Gefährdungspotenzial und Gesundheitsfolgen
Der Kontakt mit Holzstaub kann zu Reizungen der Nase, Nebenhöhlen, Atemwege und Augen führen. Langzeiteinwirkungen erhöhen
Schutzmaßnahmen, Regulierung und Messung
Zur Reduktion der Staubbelastung kommen Absaug- bzw. Abscheideinrichtungen (örtliche Absaugung), gute Raumlüftung und staubarme Verarbeitungstechniken zum
Holzstaub kann bei ausreichender Konzentration in Luft brennbare Staubwolken bilden und Zündquellen erfordern besondere Vorsicht. Entstehung
Holzstaub zerfällt biologisch weitgehend und sollte gemäß lokalen Vorschriften entsorgt werden, wobei Staubsammler und sichere Entsorgung