Fluorierungen
Fluorierungen bezeichnet in der Chemie Verfahren, bei denen Fluor-Atome in organische oder anorganische Substanzen eingeführt werden. Ziel ist häufig, Eigenschaften wie Reaktivität, Stabilität, Lipophilität oder metabolische Profile von Verbindungen zu beeinflussen. Fluorierungen spielen eine zentrale Rolle in der Synthese von pharmazeutischen Wirkstoffen, Agrochemikalien und modernen Materialien.
Es gibt unterschiedliche Ansätze, unterschieden nach dem Reagenztyp: Elektronophile Fluorierung nutzt reaktive Fluorverbindungen wie Xenonfluorid-Komplexe oder
Ein wichtiger Anwendungsbereich ist die Radiochemie: Fluor-18 wird zur Beschriftung von Molekülen für die Positronen-Emissions-Tomografie (PET)
Im Gesundheitswesen wird Fluoridierung bzw. Fluoridzugabe von Trinkwasser oder Zahnpflegemitteln genutzt, um Karies vorzubeugen. Umwelt- und
Zu den Herausforderungen zählen Regio- und Diastereoselektivität bei komplexen Substraten, Handhabung hochreaktiver Fluorverbindungen, sowie mögliche Umweltwirkungen