Finnenkühlung
Finnenkühlung bezeichnet eine Wärmeableitungsmethode, bei der durch den Einsatz von Finnen die Oberflächenfläche eines heißen Bauteils deutlich vergrößert wird, um die Wärmeübertragung an das umliegende Medium zu verbessern. Die Finnen bilden eine erweiterte Kontaktfläche zu Luft oder einem Kühlmittel und ermöglichen so eine effizientere Konvektion.
Das Wirkprinzip beruht auf Wärmeleitung vom Bauteilboden in die Finnen, gefolgt von Wärmeabgabe an das Kühlmedium.
Typische Materialien sind Aluminium und Kupfer aufgrund ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit und geringen Dichte. Finnen werden hergestellt
Anwendungsgebiete umfassen Elektronik- und Leistungselektronikkühlung (Kühlkörper für Chips, Inverter, Leiterplatten), Fahrzeug- und Motorkühlung (Kühler von Motoren,
Wichtige Designparameter sind die Finndichte (Anzahl der Finnen pro Längeneinheit), Finnenhöhe, -material und die Anordnung, da