Erlebnislandkarten
Erlebnislandkarten sind visuelle oder konzeptionelle Darstellungen von Erfahrungen, die Menschen in einem bestimmten Kontext durchlaufen. Sie fassen zusammen, wie, wo, wann und mit welchen Emotionen Nutzer—Kunden, Besucher oder Lernende—Erlebnisse erleben. Typische Formen sind Journey Maps, Service Blueprints oder Experience Maps.
Der Aufbau orientiert sich an den Phasen einer Interaktion, zentralen Touchpoints, Bedürfnissen, Emotionen und möglichen Reibungspunkten.
Anwendungsfelder liegen in Tourismus und Freizeit, Kultur- und Bildungsinstitutionen, Einzelhandel, Markenführung und Produktentwicklung. In Museen, Freizeitparks
Methodisch basieren Erlebnislandkarten oft auf qualitativer Forschung wie Interviews, Beobachtungen, Tagebuchstudien oder Workshops. Die Ergebnisse werden
Herausforderungen betreffen Subjektivität, Kontextabhängigkeit und Aktualität der Karten. Kritisch bewertet wird zudem die Gefahr der Übervereinfachung
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