Erderleitungen
Erderleitungen sind Schutz- bzw. Erdungsleiter innerhalb elektrischer Installationen, die das Gebäude- oder Anlagennetz mit dem Erdungssystem verbinden. Sie schaffen eine niederohmige Verbindung zur Erdung, damit im Fehlerfall Faultströme sicher abgeleitet werden und Schutzvorrichtungen wie Fehlerstrom- oder Leistungsschalter zeitnah auslösen. Dadurch wird die Berührungsspannung für Personen und die Gefahr durch Funkenbildung reduziert.
Typische Materialien und Aufbau ergeben sich aus der Normung: Erderleitungen bestehen häufig aus Kupfer oder kupferbeschichtetem
Verbindungen erfolgen mit geprüften Klemmen oder Schweißverbindungen; galvanische Trennungen oder unzulässige Unterbrechungen sind zu vermeiden. Die
Normen und Prüfung: In Deutschland und der EU fallen Erderleitungen unter Normen wie DIN VDE 0100 bzw.