Bestandsentwicklungen
Bestandsentwicklungen bezeichnet Veränderungen des Bestandsniveaus eines Unternehmens oder einer Organisation über einen Zeitraum hinweg. Sie betreffen Lagerbestände an Rohstoffen, Halbfertigerzeugnissen, Fertigwaren sowie Reserve- und Sicherheitsbestände. In der Betriebswirtschaft dienen sie der Überwachung, Planung und Steuerung von Versorgungsketten sowie der finanziellen Berichterstattung.
Anwendungsbereiche umfassen Logistik, Produktion, Einkauf, Vertrieb und Ressourcenmanagement. Die Analyse der Bestandsentwicklung hilft, Verzögerungen zu vermeiden,
Zentrale Kennzahlen sind der Lagebestand zu bestimmten Zeitpunkten, der Bestandsschwankung über eine Periode, die Lagerumschlagsrate, die
Bestandsentwicklungen werden durch Nachfrageveränderungen, Lieferzeiten, Produktionspläne, saisonale Effekte, Preisänderungen, Abnutzung oder Verderb, Ausschuss und regulatorische Anforderungen
Methoden der Erfassung umfassen permanente Inventur, periodische Inventur, ERP-Systeme, Cycle Counting sowie Analysen wie ABC-Analyse und
Bestandsentwicklungen haben wirtschaftliche Bedeutung: Sie beeinflussen Liquidität, Servicegrad und Rentabilität. Änderungen wirken sich auf Bilanzwerte und