Achselhöhlen
Achselhöhlen, im Deutschen auch als Achseln oder Axillae bezeichnet, sind die anatomischen Regionen unterhalb der Schultern, die die Oberarme mit dem Rumpf verbinden. Sie bilden einen Keil‑förmigen Raum, der von Haut, Muskulatur, Bindegewebe und verschiedenen Drüsen umschlossen ist. Die Hauptbestandteile der Achselhöhle umfassen die Haut, das untere Brustmuskelgewebe, das große Brustbeinmuskel (Pectoralis major), den kleinen Brustbeinmuskel (Pectoralis minor), das Latissimus‑dorsi‑Muskelband, die Rundhügel‑Muskeln (teres major und minor) sowie das Brustgewebe. Zusätzlich ist die Achselhöhle ein Durchtrittsbereich für mehrere Nerven- und Blutgefäße, darunter die A. subscapularis, die Vena axillaris und Nerven des Plexus brachii.
Ein charakteristisches Merkmal der Achselhöhle sind die apokrinen Schweißdrüsen, die in der Haut der Region konzentriert
Klinisch können die Achselhöhlen von verschiedenen Erkrankungen betroffen sein, darunter Hautinfektionen, Pilzinfektionen, Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) und