Überzuckerung
Überzuckerung, auch Hyperglykämie genannt, bezeichnet einen Zustand erhöhter Blutzuckerwerte über dem individuellen Normalbereich. In der Regel tritt sie bei Diabetes mellitus auf, kann aber auch vorübergehend durch Infektionen, Stress, bestimmte Medikamente oder andere Stoffwechselstörungen verursacht werden. Typische Grenzwerte sind fasting ≥126 mg/dL (7,0 mmol/L) oder zufällig ≥200 mg/dL (11,1 mmol/L) mit Symptomen.
Ursachen und Risikofaktoren umfassen Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes sowie vorübergehende Zustände wie
Symptome können vermehrte Durstgefühle, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, verschwommenes Sehen, Gewichtsverlust trotz normaler oder erhöhter Nahrungsaufnahme sein;
Diagnose erfolgt durch Blutzuckeruntersuchungen. Fasting-Plasma-Glukose ≥126 mg/dL (7,0 mmol/L) oder 2-Stunden-Werte nach OGTT ≥200 mg/dL (11,1
Behandlung und Management richten sich nach Ursache und Schweregrad. Wichtige Maßnahmen umfassen ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Anpassung der
Prävention konzentriert sich auf regelmäßige Blutzuckerkontrollen, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Gewichtskontrolle und eine enge Abstimmung