reproduktionsfunktionen
Reproduktionsfunktionen umfassen die biologischen Prozesse, durch die Organismen Nachkommen erzeugen und genetische Informationen weitergeben. Sie variieren zwischen Taxa, beruhen jedoch auf gemeinsamen Prinzipien der Fortpflanzung. Sexuelle Fortpflanzung beruht auf der Bildung von Gameten durch Meiose, Befruchtung und der anschließenden Entwicklung von Zygote, Embryo und Nachwuchs. Bei Pflanzen erfolgt die Reproduktion oft durch Bestäubung, Befruchtung der Samenanlagen und anschließende Samen- bzw. Fruchtbildung; einige Arten vermehren sich auch vegetativ. Asexuelle Fortpflanzung wie Knospung, Teilung oder Fragmentierung führt zu genetisch identischen Nachkommen.
Die Reproduktionsfunktionen werden durch Hormone und Umweltfaktoren gesteuert. Beim Menschen regulieren Hypothalamus, Hypophyse und gonadale Hormone
Der menschliche Reproduktionszyklus umfasst Pubertät, Reproduktionsalter und, bei Frauen, den Menstruationszyklus; bei Männern die kontinuierliche Spermatogenese.
Reproduktionsfunktionen haben neben biologischen auch gesellschaftliche Bedeutungen. Ethik, Familienplanung, Fortpflanzungsrechte und Gesundheitsversorgung prägen, wie Reproduktion verstanden,