lesenschreiben
Lesenschreiben ist ein Begriff aus der sprach- und schreibdidaktischen Literatur, der einen integrierten Ansatz der Lese- und Schreibförderung beschreibt. Er bedeutet, dass Lesen und Schreiben als eng verknüpfte Kompetenzen verstanden werden, die sich gegenseitig bedingen: Wer gut liest, entwickelt bessere Rechtschreibung und Schreibstrategien, und wer gut schreibt, stärkt Lesen, Textverständnis und Wortschatz.
Historisch wurden Lesen und Schreiben oft separat unterrichtet. In zeitgenössischen Konzepten der Lese- und Schreibförderung wird
Typische Methoden im Lesenschreiben umfassen gemeinsames Lesen, Vorlesen, modellierendes Schreiben, geführte Schreibphasen, Schreibwerkstätten, Rechtschreib- und Grammatikübungen
Zur Bewertung der Leseschreiben-Kompetenzen dienen laufende Beobachtungen, Leseflüssigkeitskennzahlen, Schreibproben und Checklisten zu Rechtschreibung, Textqualität und Grammatik.
Der Begriff variiert regional; in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird er unterschiedlich institutionalisiert. In manchen