konstruktivistischen
Der Begriff konstruktivistisch bezieht sich auf eine Familie von epistemologischen und pädagogischen Ansätzen, die davon ausgehen, dass Wissen von Lernenden aktiv konstruiert wird, statt passiv aufgenommen zu werden. Konstruktivistische Theorien unterscheiden sich in Varianten, die kognitive, individuelle Lernprozesse betonen (kognitiv-konstruktivistische Lerntheorien, etwa nach Piaget) sowie solche, die soziale Interaktion und kulturelle Hilfsmittel in den Vordergrund stellen (soziale oder sozial-konstruktivistische Ansätze, vertreten durch Vygotsky). Gemeinsam ist der Grundgedanke, dass Vorwissen und Sinnkonstruktion durch Problemlösen, Kommunikation und Reflexion zentrale Rollen spielen.
Der Konstruktivismus entwickelte sich im 20. Jahrhundert als Gegenposition zu der Vorstellung, dass Wissen einfach übertragen
Anwendungsfelder reichen von Unterrichtsplanung und -gestaltung über Lernumgebungen und Bewertungskonzepte bis hin zur Bildungsforschung. In Wissenschaften
Kritik konzentriert sich auf möglichen Relativismus, Herausforderungen bei der Validierung von Kenntnissen und die Frage, wie