Wohngerechtigkeit
Wohngerechtigkeit bezeichnet die faire und chancengleiche Teilhabe am Wohnungsmarkt. Sie umfasst den Zugang zu bezahlbarem, angemessenem und sicherem Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Wohnort. Ziel ist, wohnungsbedingte Ungleichheiten zu verringern und Diskriminierung, Verdrängung sowie schlechte Wohnverhältnisse zu verhindern.
Wohngerechtigkeit umfasst mehrere Dimensionen: Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit von ausreichend Wohnraum, gute Wohnqualität und die Sicherheit von Mietverhältnissen.
Zu den politisch-operativen Instrumenten zählen Wohngeld als Zuschuss zur Miete, der öffentlich geförderte Sozial- und Belegungsrechtwohnungsbestand,
Herausforderungen bestehen in stark wachsenden Städten, regionalen Unterschieden und dem Zuwachs privater Nachfrage. Steigende Mieten, Bodenpreise
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