Verbrennungswunde
Eine Verbrennungswunde ist eine Hautverletzung, die durch Hitze, Strahlung, Chemikalien oder Elektrizität verursacht wird. Sie kann Epidermis und ggf. Dermis betreffen und variiert von oberflächlicher Rötung bis zu tiefen Gewebeschäden. Häufige Ursachen sind heiße Flüssigkeiten oder Dampf, Feuer, chemische Substanzen, elektrischer Strom und ionisierende Strahlung.
Klassifikation: Grad I (oberflächlich, Rötung, Schmerzen, Hautintaktheit), Grad II (teilweise Dermis betroffen, Blasen, starke Schmerzen), Grad
Erste Hilfe: Bei allen Verbrennungen kühlen mit kaltem Wasser oder lauwarmem, 10–20 Minuten; Eis ist zu vermeiden.
Behandlung: Ärztliche Wundversorgung (Reinigung, Debridement, sterile Wundauflagen). Infektionsprophylaxe; Antibiotika nur bei Infektion. Tetanusprophylaxe prüfen. Tiefe Verbrennungen
Prognose und Prävention: Der Verlauf hängt von Tiefe, Fläche, Alter und Begleiterkrankungen ab. Leichte Verbrennungen heilen